|
Wenn du mit der Magie beginnst, solltest du
beginnen,
regelmäßig zu meditieren. Wenn du mal einen Rhythmus
von einmal täglich
hast, kannst du es auf zweimal täglich steigern. Die
Meditationsübungen kannst
du jeden Tag um die gleiche Zeit machen, das ist aber nicht
nötig. Vielleicht
kannst du mal aus einem Grund nicht meditieren, sei es, dass du krank
bist, oder
dich sehr unwohl fühlst. Wenn es wirklich nicht geht, kannst
du ruhig mal einen
Tag aussetzten, aber lass es nicht zur
Gewohnheit werden.
An dieser Stelle rate ich dir etwas.
Manchmal geht es uns wirklich schlecht und wir wissen, dass wir unsere
Übungen mal einen Tag lang nicht machen sollten. Viele
Anfänger sind aber so enthusiastisch, dass sie sich quasi dazu
zwingen. Aber bitte, tu das nicht. Du könntest wirklich
Schaden nehmen. Höre auf deine Intuition.
Verwechsle das aber nicht mit Faulheit,
denn meist sind wir so faul, dass wir Meditationsübungen
und andere magische Übungen einfach ohne Grund wegfallen
lassen möchten. Lass es nicht
dazu kommen, und falls es doch mal passiert, lass es nicht zur
Gewohnheit werden
und klemm dich erneut dahinter.
Aller Anfang ist schwer, ich weiß
das, aber wenn du
jeden Tag mit 2 min. Meditation beginnst, wirst du dich schnell daran
gewöhnen.
Sind die zwei Minuten dann Gewohnheit, aber erst dann, steigere die
Übungen zu
drei, vier....bis zu zehn Minuten. Aber lass dir immer Zeit und setze
dich nicht
unter Druck, falls du dich mal nicht konzentrieren kannst.

Hier sind einige
Meditationsbeispiele, die wohl allgemein bekannt sind.
Atemmeditation
Setz dich bequem in einen Stuhl, wenn
möglich in einen mit
Rückenlehne, an dem deine Füße bequem bis
zum Boden reichen. Überkreuze
keine Körperteile, denn sonst könnte sich das Blut
stauen und deine Füße
oder Hände einschlafen. Schließe die Augen.
Zähle beim Einatmen bis drei.
Halte die Luft dann zwei Sekunden an und atme unter dreimal wieder aus.
Halte
die Luft dann wieder zwei Sekunden an und atme wieder ein. Wenn du das
ein paar
mal gemacht hast, wirst du sicher gleich viel entspannter sein. Lass
dich
fallen, sei ruhig. Fühle nun deinen Atem, wie er durch die
Nase aus und ein
geht. Fühle nun, wie dein Atem die Luftröhre
hinuntersteigt und wie dein Bauch
sich dehnt, wenn er unten ankommt. Fühle, wie dein Bauch sich
wieder
zusammenzieht und dein Körper den verbrauchten Sauerstoff
(CO2) wieder in die
Luft entlässt. Diese Übung kannst du nach Belieben
erweitern.

Baummeditation
Eine in der Magie sehr sehr wichtige
Meditation. Sie
bringt uns der Natur und Mutter Erde näher und lehrt uns
gleichzeitig das
richtige Erden. Setz dich im Freien, unter einen abgelegenen Baum, an
dem du
von niemandem gestört werden kannst. Achte aber darauf, wo du
dich hinsetzt;)...Schließe die Augen und atme ruhig.
Fühle den Baum an dem du sitzt, wie er
atmet, wie seine Blätter im Wind rascheln und er so zu uns
spricht. Stell dich
dem Baum in Gedanken vor. Sag ihm deinen Namen, und dass du ihm nicht
schaden
wirst. Berühre ihn sanft. Fühle seine Energie,
fühle sein Leben. Wasser ist
sein Blut, Erde seine Nahrung, Luft sein Atem und Feuer sein Tod. Er
ist ein
Wesen wie wir, er atmet und lebt durch und mit der Göttin.
Sieh jetzt deine
Energie. Vielleicht hast du zuviel von ihr und fühlst
Kopfschmerzen oder
anderes, als Resultat ihrer Aufstauung. Gib deine Energie nun in den
Baum ab,
lass sie fließen, halte sie nicht auf. Wenn du denkst, es ist
genug, bitte den
Baum in Gedanken, dir etwas von seiner Energie zu geben. Lass sie
fließen und
nimm sie dankbar entgegen. Wenn du fertig bist, danke dem Baum, lass
ihn los und
verabschiede dich. Du kannst ihm zum Dank auch etwas Wasser
mitbringen.....Wenn
dir mal kein Baum zur Verfügung steht kannst du auch eine
Pflanze benutzen.
Hinweis: Diese Meditationen sind im Netz so
verbreitet, dass mir keine Urheber bekannt sind.
 
|