Mondmeditation

Diese Meditationen kannst du an den entsprechenden Phasen des Mondes durchführen. Auch diese Übungen kannst du weiter ausbauen. Wenn du Kerzen benutzen möchtest, passen weiße oder silberne sehr gut. Wenn du ein Esbatritual vollziehst, kannst du vorher zum Ruhigwerden eine dieser Meditationen benutzen.

Diese Meditationen wenden sich alle an die Göttin, wenn du jedoch an keine Göttin glaubst, kannst du den Mond einfach beobachten und darüber meditieren wie wichtig er für die Erde ist. 

Zunehmender Mond

Erde und Zentriere dich. Sie den Mond, er ist nach rechts gewölbt. Die Göttin ist nun die Jungfrau, unberührt und rein. Sieh sie ungezähmt und voller verrückter Ideen durch den Wald laufen. Sieh, wie sie dich ansieht und dir zulächelt. Nimm ihre Kraft dankend in dich auf.

Vollmond

Erde und zentriere dich. Sieh den Mond, wie voll und hell er scheint. Die Göttin ist schwanger und macht sich bereit, zur Mutter zu werden. Sie nährt ein Kind in sich, sie nährt das Leben. Meditiere über den Vollmond und die Göttin. Fühle deine Kraft zu lieben.

Abnehmender Mond

Erde und Zentriere dich. Sieh den Mond, er ist nach links gewölbt. Die Göttin hat ihr Kind nun geboren und wird wieder dünner. Sie hat Leben geboren. Ein Kind, wie damals dich. Erkenne das Wunder dieses Vorgangs der Natur. Meditiere. Fühle ihre Kraft in deinem eigenen zukünftigen Tod.

Neumond

Erde und Zentriere dich. Sieh den Mond vor dir, er ist schwarz und dunkel. Eine Greisin ist sie nun, unsere Göttin. Eine weise, alte Frau, die ihr Leben gelebt hat, und alles gesehen, alles erlebt. Sieh ihr ins Gesicht. Sie wird bald sterben, durch das Ende vor dem Neubeginn.

 

Copyright Shina Edea