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Was
Erdung ist und warum sie so wichtig ist:
Erdung
ist eine Art des Energieausgleichs. Wenn wir uns erden nehmen wir neue
Energie auf und geben alte Energie oder Belastungen ab. Vor einem
Ritual oder einer magischen Handlung ist das extrem wichtig, denn durch
die Erdung erhält man Energie für das Vorhaben und
man bereitet sich innerlich vor. Auch nach dem Ritual sollte man sich
noch mal erden, denn man ist sicher erschöpft und ausgelaugt.
Mit einer anschließenden Erdung kommt man wieder zu Energie
und kommt auch wieder ganz ins "Hier und Jetzt" zurück. Ohne
Erdung könnte es nämlich sein, dass man wie im Traum
durch den Alltag geht und die Gedanken irgendwo anders sind. Das kann
schön sein, ist es aber nicht mehr, wenn man sich vor lauter
Abwesenheit die Hand verbrennt, in den Finger schneidet, über
ein Kabel stolpert, etc. Es ist hier wie beim Hans-guck-in-die-Luft.

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Wie
man sich erden und zentrieren kann:
Es gibt
Hunderte Arten das zu tun, aber am bekanntesten ist die rituelle
Fassung der Erdung. Hierbei zentriert man sich vorher um fest zu
stehen. Stell dich aufrecht hin, die Füße
schulterbreit auseinander, die Knie leicht gebeugt, das Becken etwas
vorgeschoben, die Schultern gerade und der Blick nach vorn. Nichts darf
sich verkrampft oder verspannt anfühlen! Atme tief. Wenn du
ein Musikinstrument spielst, oder Kampfsport machst, wird dir diese
Haltung vielleicht etwas bekannt vorkommen. Benutze sie so, wie du sie
gelernt hast, und versuche sie zu verbessern, wenn du sonst Probleme
mit deiner Haltung hast. Pendle mit dem Körper ein wenig um
deinen Schwerpunkt zu finden und schau darauf, dass du fest stehst und
nichts dich umwerfen kann.
Bleib in der zentrierten
Haltung stehen und stell dir vor, dass aus deinen
Füßen Wurzeln wachsen. Sie durchdringen den Boden,
auf dem du stehst und gelangen bis in die Erde. Sie durchdringen sogar
Asphalt. Du verwächst mit der Erde wie ein Baum.
Fühle die Erde. Lass nun die Kraft der Erde über die
Wurzeln in deinen Körper gelangen. Mir hilft es sehr, wenn ich
mir beim Aufsaugen der Erdenergie vorstelle, dass mein Atem diese
Energie ansaugt. Fühle, wie die Energie emporsteigt und dich
ausfüllt und alte verbrauchte Energie wieder in die Erde
hineinleitet. Lass die Erde auch an deiner Energie teilhaben, wenn sie
möchte, und lass sie fließen. Lass die Energien in
deinem Körper umhergehen und wenn du denkst, es sei genug,
ziehe deine Wurzeln in deinen Körper zurück und
löse deine Sohlen nacheinander vom Boden.
Es kann leicht passieren,
dass du nach deiner ersten Erdung Kopfschmerzen bekommst oder dir ein
wenig übel wird. Wenn das passiert, hast du noch zuviel
Energie in dir. Leg dich mit den Handflächen nach unten auf
den Boden und lasse durch sie hindurch alle
überschüssige Energie in den Boden fließen.
Da müssen keine Wurzeln mithelfen. Lass einfach alles
abfließen, was zuviel ist oder nimm auf, was zu wenig ist.

Andere
Arten:
Etwas leichtere, aber
genauso wirkungsvolle Arten sich zu Erden sind folgende: Man kann einen
Baum umarmen und so mit ihm Energie austauschen. Man kann Energie durch
die Handflächen in den Boden abgeben oder aufnehmen. Nach
einem Ritual kann man sich erden, indem man etwas isst oder trinkt.
Nach einer Traumreise kann man sich schütteln und strecken.
 
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