Allgemeines zur Meditation

Meist stellt man sich Meditation als etwas ewig langweiliges vor, das man eigentlich lieber auslassen würde. Das dachte ich ehrlich gesagt auch, aber dann habe ich meditiert und etwas ganz anderes kennen gelernt, als ich mir erwartet hatte. Meditation gibt eine Innere Ruhe, sie lässt mich das Selbst entdecken und ist alles andere als langweilig. Sie ist sogar oft wunderbar aufregend und kribbelnd. Meditation ist dann erreicht, wenn dein Körper und deine Gedanken ganz ruhig und entspannt sind. Plötzlich werden all deine Gedanken ganz ruhig und du fühlst dich irgendwie leer, aber dies ist kein negatives Gefühl.

Wozu man Meditation braucht

Braucht man sie überhaupt? Oh ja! Wir brauchen sie, manche von uns sogar dringender als alles andere. Grade, wenn man sich in die Gefilde der Magie begibt, sollte man lernen zu meditieren. Warum? Meditation ist eine innere Vorbereitung, denn in der Magie arbeiten wir mit enormen Kräften. Und dies braucht eben auch Vorbereitung. Nicht nur körperliche oder materielle, sondern auch geistige! Und diese bietet uns unter anderem die Meditation. Andere wichtige Grundtechniken sind noch Erdung, Visualisieren, Reinigung und das Ziehen des Schutzkreises.

Je öfter du meditierst, desto besser wird dein Kontakt zu deinen geistigen Kräften und zur Anderswelt. Und wenn du schon lange genug meditierst, wird es dir auch leicht fallen in Trance zu gehen. Du siehst also, warum man eine bestimmte Zeit lang meditieren geübt haben sollte, einerseits fällt dir dann alles leichter, andererseits bist du erfahrener.

Außerdem entspannt uns die Meditation und hilft uns vor einem Ritual unseren Alltag ganz loszulassen und sich ganz auf das Ritual zu konzentrieren. Sie öffnet unseren Geist, und wenn dieser offen ist können wir auch mit höheren Mächten kommunizieren. Meist geschieht das durch ein einfaches Bild oder eine kurze Szene, die uns beim Meditieren plötzlich durch die Gedanken geht. Diese Bilder sollte man auf keinen Fall vergessen oder verdrängen um sich weiter zu konzentrieren! Im Gegenteil, halte an diesem Bild fest und meditiere darüber. Öffne deinen Geist und lass alle Gedanken zu. Was will dir dieses Bild sagen? Woran erinnert es dich? So kann man sehr viel über sich erfahren. 

Wenn man eine tägliche Routine mit der Meditation hat - das können auch nur 5 Minuten sein - wird man meist etwas ausgeglichener und kann besser mit Stress umgehen oder sich leichter davon reinigen. Das ist im Alltag oftmals ganz schön hilfreich, um nicht am Alltagsstress kaputt zu gehen oder sich in ein Burnout zu manövrieren. Vielleicht bemerkst du mit einer gewissen Routine ab und an, dass es nötig wäre kurz zu meditieren. Solchen Gefühlen solltest du immer nachgehen, wenn es geht, denn sie können dich auf eine große Anspannung hinweisen, die es zu lösen gilt.

 

Copyright Stephanie Pui Mun Law

 

Wie meditieren?

Zum Ersten muss man nicht sitzen. Ich habe verschiedene Techniken gefunden und muss sagen, dass ich es viel bequemer finde, im Gehen zu meditieren:) Ja, das geht. Hauptsache man hat es bequem. Man kann auch liegen oder knien, man darf allerdings nicht einschlafen, wenn man liegt. Und beim Knien sollte man aufpassen, dass einem die Füße nicht einschlafen. Mach es immer so, wie es für dich bequem ist! Und achte immer darauf, keine Körperteile zu überkreuzen, denn so schlafen dir sofort Hände oder Füße ein, und das ist weniger bequem.

Zum Zweiten darfst du dich bewegen. Wie gesagt, man kann auch im Gehen meditieren. Man sollte nur ruhig sein, und keine hektischen Bewegungen machen. Wenn etwas juckt, oder du ein Körperteil ausschütteln musst, darfst du dich gerne bewegen, etwa um dich zu kratzen, etc. Du kannst auch immer wieder die gleiche Arm- oder Körperbewegung machen um dich zu entspannen, wie es etwa auch im Tai Chi gemacht wird.

Zum Dritten sollte man beim Meditieren eine stabile und tiefe Atmung haben. Das heißt, du darfst gerne so tief atmen wie du willst. Atme tief ein uns aus, das ist gut und belebt. Du solltest allerdings darauf achten nicht zu hyperventilieren, denn dadurch verkrampfst du meist sofort. Was sehr hilfreich sein kann ist im Takt deines Herzschlags zu atmen, oder beim Ein- und Ausatmen bis 4 zu zählen.

Auch muss es beim Meditieren nicht völlig still sein. Wenn du möchtest, darfst du gerne Meditationsmusik oder Naturgeräusche im Hintergrund haben. Allerdings solltest du alles so einstellen, dass du nicht alle 2 Minuten abbrechen und das nächste Lied eingeben musst. Ebenso solltest du nicht grade Heavy Metal oder Rave auflegen, wenn du meditierst. 

Beim Meditieren muss man auch nicht auf dem harten Boden sitzen. Du kannst dich gerne aufs Bett oder einen Stuhl setzen, oder aufs Sofa. Wenn es schön ist, geh doch einfach in den Garten. Es gibt auch Meditationskissen, die man sich unter die Knie legen kann oder Meditationsbänke, auf die man sich setzen kann. Was allerdings wichtig ist, ist eine gerade Körperhaltung, sonst beginnen vielleicht bald einige Körperteile zu schmerzen.

 

Gehen wir nun zum Ablauf einer Meditation über:

·       Setz dich bequem hin, oder nimm eine andere Meditationshaltung ein, die dir bequem ist.

·       Schließ die Augen und versuche ruhig und entspannt zu werden. Am Besten geht das, wenn du dich ein wenig auf deinen Atem konzentrierst.

·       Meist beginnen dann, wenn du denkst, dass du entspannt bist, Tausende Gedanken durch deinen Kopf zu rasen. Mach dir keine Sorgen, das ist bei ziemlich allen Menschen so. Beachte diese Gedanken einfach nicht und leg sie beiseite. Aber versuche dies zu machen, ohne dich zu verspannen!

·       Wenn es in deinem Kopf ruhiger wird kannst du mit einer Übung einer Traumreise oder anderem beginnen. Du kannst dich auch einfach weiter auf deinen Atem konzentrieren, deine Umgebung beobachten oder über ein Thema nachdenken, mach es so, wie du willst.

·       Wenn du fertig bist, öffne langsam die Augen und schüttle Arme und Beine ein wenig aus, um die Durchblutung anzuregen und wieder ein Gespür für diese Welt zu kriegen.

·       Am besten wäre nun eine kleine Erdung. Wenn dir das aber zu viel ist, iss oder trink etwas.

 

 

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