Das kleine Fest


Das kleine Fest, simple feast, Feast, etc. wird in vielen heidnischen Traditionen nach den Ritualen veranstaltet. InZirkeln und Coven symbolisiert das gemeinsame Essen die Gemeinschaft und Freundschaft, das Teilen mit den anderen im Zirkel. Es symbolisiert den Zusammenhalt des Zirkels, entspannt und erdet. Durch das Essen ist man wieder auf der Erde, auf der man sein sollte - und nicht mit dem Kopf in den Wolken. Im Kreis kann man über das Erlebte im Ritual reden. 

Viele heidnische Traditionen kennen sogar zwei kleine Feste. Einerseits wird der Kelch und ein gabenteller im Ritual herumgereicht, damit alle im Angesicht der Götter gemeinsam essen können. Andererseits gibt es nach dem Ritual oft ein richtiges Feast mit warmen Speisen, damit alle gemeinsam in Ruhe essen können.

Auch ohne eine Gruppe kann man das kleine Fest begehen. Das Essen erdet nach dem anstrengenden Ritual und ist eine Ehrerbietung an die Götter. Die Speisen kann man so mit den Göttern teilen und ihnen einen Teil opfern, während man den anderen isst/ trinkt. 

Stephanie Pui Mun Law

Stephanie Pui Mun Law


Speisen und Getränke:

Statt des typischen Weins, den viele Heiden in ihrem Festen benutzen, kann man auch andere Getränke zu sich nehmen. Wichtig ist dabei, dass man die Speisen so wie alle anderen Dinge wie Deko auch danach aussucht, was man als zum Fest passend empfindet. Einige Beispiele:

An Sabbaten: Apfelsaft, Grapefruitsaft, Orangensaft, schwarzer Tee (eigentlich alle Arten Tee,..), Fruchtsaft, ..

An Esbaten: Limonade, Aprikosennektar, Mangosaft, Birnensaft oder Nektar, Pfirsichsaft, Jasmintee, Pfefferminztee, Milch, Früchtetee,.....

An Speisen sind der Fantasie ebenso keine Grenzen gesetzt. Normalerweise geht ein Brot im Kreis herum oder auch ein Kuchen oder Kekse, von denen jeder etwas nehmen kann. Die Süße ist wichtig, da man sie besser schmeckt als andere Geschmacksvarianten und somit wieder eine Verbindung zum Körper bekommt, also den Kopf aus den Wolken nimmt. Zudem gibt der Zucker neue Kraft, es geht aber natürlich auch ohne. 

Eine Weihung der Speisen und Getränke:

Halte den Kelch mit Wein mit beiden Händen zum Himmel und sag.:

"Große Göttin des Überflusses, segne diesen Wein und durchflute ihn mit deiner Liebe. In eurem Namen Göttin Mutter und Gott Vater, segne ich diesen Saft."

Halte eine Platte mit Kuchen oder Brot mit beiden Händen zum Himmel und sag.:

"Großer Gott der Erntezeit, segne diesen Kuchen und durchflute ihn mit deiner Liebe. In eurem Namen, Göttin Mutter und Gott Vater, segne ich dieses Gebäck."


 

 

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