Heilzauber

Krankheit gilt in unserer Kultur als etwas sehr schlechtes, weshalb wir uns natürlich fleißig darum bemühen gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Ein Heilzauber kann dabei unterstützen. Auf andere Menschen angewandt, sollte man jedoch immer zuerst um Erlaubnis fragen, bevor man einen Heilzauber anwendet, um nicht gegen den Willen der anderen Person zu handeln und ihr somit auch noch zu schaden. Viele Menschen lernen aus Krankheiten stark zu werden und das Leben zu genießen. Dieser Erfahrung dürfen wir niemanden berauben, der dies nicht möchte. Hilfe ist zwar etwas sehr schönes, sollte aber vom Gegenüber auch gewollt und angenommen werden. Manchmal möchte jemand keine fremde Hilfe und eine Situation aus eigener Kraft meistern. Das solltest du respektieren.

Jeder Krankheit ist eine neue Erfahrung die wir machen, aus der wir vieles lernen können. Krankheiten sind nicht nur Lektionen die wir auf uns nehmen müssen. Sie transportieren meist auch eine Botschaft über unseren Körper mit. Wenn wir diese Botschaft entschlüsseln und wissen, warum ein Körperteil erkrankt ist, können wir daraus lernen, was unser Körper braucht und wie man Krankheiten in Zukunft vermeiden kann. Oder, wenn wir gut genug zuhören, vermeiden wir vielleicht ganz und gar überhaupt erst krank zu werden.

Auch wenn man einen Heilzauber wirkt, muss die erkrankte Person trotzdem noch zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Alles andere wäre ein unnötiges Risiko. Ein Heilzauber oder Hausmittelchen, egal wie stark sie sind - ersetzen auf keinen Fall eine ärztliche Behandlung oder Medikamente! Auch alternative Therapien sollten immer mit dem Arzt abgesprochen werden, um nicht unerwünschte Wechselwirkungen mit Medikamenten zu haben.

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Kleine Helfer:

Was kann man im Falle einer Krankheit tun, um Unterstützung für eine kranke Person zu erlangen ohne dabei große Rituale vorbereiten zu müssen?

  • Der Zauberbeutel: Eine gute Möglichkeit einer Person Energien mitzugeben, die sie zur Heilung braucht, ist es einen Zauberbeutel zu machen. Man sucht sich einen kleinen grünen Stoffbeutel, den man mit Dingen füllt, die Kraft geben sollen und heilen. Diese Dinge kann man nach den passenden Korrespondenzen aussuchen, beispielweise ein kleiner Stein für Stärke. Oder man fragt die Betroffene Person selbst, was sie in den Beutel geben möchte und beim Genesen helfen soll. Der Beutel wird gereinigt und mit Heilungsenergie geladen und nach der Gesundung des Menschen meistens vergraben oder verbrannt.
  • Ein eher bekannter Brauch, der sehr viel Wirkung zeigt, ist es eine Kerze für die Person anzuzünden, um im Geiste bei ihr zu sein und ihr Kraft zu schicken. Bei Heilzaubern verwendet man gerne grüne Kerzen, da grün eine Farbe ist, die nicht nur beruhigt, sondern auch Stärke verleiht, Vertrauen schenkt und desinfizierend wirkt. Beim Anzünden der Kerze kann man die Person glücklich und gesund visualisieren und somit Kraft in diesen Gedanken legen und ihn in die Kerze projezieren. Wenn man die Kerze nun ganz abbrennt, fliegt der Wunsch zum Himmel und tut dort seinen Zweck. Die Reste dieser Kerze, falls vorhanden, sollte man dann wiederum vergraben oder in einem Zauberbeutel an die Person geben.
  • Auch die Götter geben gerne ihren Beistand, wenn man sie darum bittet, weshalb auch ein Gebet eine passende Möglichkeit sein kann, rasche Heilung herbeizurufen.
  • Räucherungen können Räume nicht nur spirituell reinigen, sondern auch physisch, wie zum Beispiel Salbeirauch, der desinfizierend wirkt und die Luft in einem Raum wirklich reinigt. Vor allem nach Krankheitsphasen oder auch währenddessen, kann eine Räucherung mit Salbei oder Weihrauch sehr angenehm sein, da sie die Luft und Atmosphäre in einem Zimmer viel angenehmer macht und von Keimen (also Wiederansteckung) befreit. Auch mit ätherischen Ölen kann man hier sehr gut arbeiten. Rosmarinöl in der Duftlampe kann beispielsweise das Atmen erleichtern.

 

Hausmittel - Was hilft gegen....
  • Kopfschmerzen: viel trinken und den Nacken gut massieren, wenn man die Schläfen mit ein bisschen Teebaumöl einreibt, breitet sich kühle Frische aus
  • Nasenbluten: den Nacken mit Eis kühlen
  • Zahnschmerz: Eine Nelke zwischen die Zähne klemmen und ein bisschen kauen
  • Sodbrennen: Kuriert man, indem man ein wenig Natron zu sich nimmt
  • zuviel Magensäure: Viel Fenchel essen oder Fencheltee trinken
  • Schlafstörungen: Lavendelduft und Kamillentee beruhigen
  • Kreislaufprobleme: Hier helfen Bein- Wechselbäder (kalt-warm) am Morgen und viel trinken. Wer regelmäßig QiGong macht, kann den Kreislauf dauerhaft stärken.
  • Schnupfen: Salzwasserspülungen entstopfen die Nase
  • Durchfall: Schokolade essen, Kakao oder Rotwein trinken
  • Magenleiden: Enziantee trinken
  • Handgelenkschmerzen: Etwa bei Künstlern oder Menschen, die viel schreiben, lassen sich durch ein mit Arnika getränktes Tuch kühlen

 

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Pflege und Gesundheit durch das Jahr

Winter
Der Winter ist eine problematische Zeit, weil es kalt ist und unsere Gesundheit sehr beansprucht wird. Auf jeden Fall immer warm anziehen: Mützen und Schals nicht vergessen. Empfindliche Ohren sollten immer durch eine Mütze geschützt werden, um Ohrentzündungen vorzubeugen. Im Winter ist es besonders gut, viele warme Getränke zu trinken. Gut sind auch Suppen aller Art und natürlich vieeeele Vitamine. Obst und vor allem Sauerkraut liefern die nötigen Vitamine. Auch Gemüse sollte man viel zu sich nehmen.

Frühling
Im Frühling kann man sich schon wieder gut draußen aufhalten. Man kann an der frischen Luft sein und sollte nach dem langen Winter wieder ein wenig Sonne tanken. Grade jetzt stecken wir voller Energie und die sollte man nutzen, um das Haus zu säubern, Winterspeck abzubauen und den Garten wieder herzurichten. Der Frühjahrsputz hat nicht nur praktische Gründe sondern dient vor allem der Gesundheit: Hausstaub raus, frische Luft und Sonne rein.
Jetzt ist auch wieder Heuschnupfenzeit und die Pollen fliegen nur so herum. Auf jeden Fall Allergien austesten lassen und vorsorgen. Besorg dir Atemsprays und Salben gegen Ausschläge. Wenn deine Augen tränen und anschwellen, beruhige sie in der Nacht, indem du Wattepads getränkt mit Kamillentee auflegst. Frag auch deinen Arzt/ deine Ärztin nach geeigneten Gesundheitstipps. Gegen die laufende Nase solltest du immer weiche Wegwerftaschentücher dabei haben. Stofftaschentücher sind nicht geeignet, weil du dir so immer die Pollen wieder in die Nase holst. Falls die Nase brennt und rot wird, reibe sie abends mit ein wenig Babylotion oder Wundwachs ein.

Herbst und Winter

Sommer
Die Haut sollte jetzt einen besonderen Schutz vor der Sonne erhalten. Immer eine gute Sonnencreme benutzen und nach dem Sonnenbad mit einer milden Lotion kühlen oder eine Après-soleil Lotion benutzen. Da man im Sommer weniger Lust auf warme Speisen hat, eignen sich alle Arten von Früchten. Besonders solche saftige wie Melonen und Kokosnüsse. Auch, wenn es sehr heiß ist, sollte man darauf achten, nicht zu kalt zu trinken. Viele Menschen bekommen davon Schluckauf oder Bauchschmerzen. In heißen Ländern trinkt man auch im Sommer gerne warmen Tee. Das kommt daher, weil der Körper durch die Aufnahme von kalten Getränken an heißen Tagen viel mehr arbeiten muss und somit mehr schwitzt.

Herbst
Auch im Herbst sollte man eine dicke Jacke und ein Stirnband griffbereit haben, auch wenn es vielleicht trotzdem noch warm ist. Eine alte Bauernregel sagt: In Monaten mit r im Namen niemals barfuß gehen und sich nicht auf den kalten Boden setzen (Erkältungsgefahr). Im kühlen Herbstwind zieht man sich leicht eine Ohrenentzündung zu, wenn die Ohren ungeschützt sind. Wer gerne Schals trägt, sollte diese in warmen Räumen ablegen, denn lässt man sie auch im Haus an, kann man sich beim erneuten Hinausgehen erkälten.
Auch, wenn es warm scheint, sollte man sich nicht auf den Boden oder auf Parkbänke oder Steinmauern setzen. Diese sind oft schon gefroren und dann droht die Gefahr einer Blasenentzündung.


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