Knotenmagie

Knotenmagie ist eine sehr alte Form der Magie und obwohl sie sehr einfach durchzuführen ist und man wenige Mittel dazu braucht, wird sie selten verwendet. Dabei ist sie aber auch in unserem Alltag sehr häufig vertreten, zum Beispiel beim Knoten im Taschentuch, der uns an etwas erinnern soll.

©2013, Stephanie Pui-Mun Law Foxknot
©2002, Stephanie Pui-Mun Law - shadowscapes.com
Der Faden, die Schnur

Die Schnüre und Fäden, die man zum Ritual benutzt, sollten wenn möglich aus einem Naturstoff bestehen, da sie am Ende des Rituals oft verbrannt oder vergraben werden. Wenn man eine künstliche Schnur verbuddelt, können sich daraus Giftstoffe verflüchtigen und damit der Umwelt schaden, oder bei Verbrennung einem selbst (giftige Dämpfe).

Die Schnüre können auch mit der Farbe zum Ritualzweck abgestimmt werden und ihn so unterstützen. Eine gute Möglichkeit ist es die Schnüre passend zum Ritualzweck zu färben, denn das bietet eine zusätzliche Verstärkung, da man sich mit der Schnur auseinandersetzt und die eigenen Energien in sie hineinfließen lässt.

Wie wirkt man Knotenmagie?

Man nimmt die zum Zweck passende Schnur und während man sie hält, visualisiert man so klar und intensiv wie möglich den Wunsch, als wäre er bereits eingetreten. Lege so viel Gefühl wie möglich in die Visualisierung und knote am Höhepunkt des Gefühls einen Knoten in die Schnur.

Der Wunsch wurde dadurch freigelassen, um zu wirken. Der Knoten repräsentiert den Wunsch und deshalb sollte man ihn nicht wieder aufbinden. Bis sich ein Wunsch erfüllt, trägt man die Schnur und den Knoten meist bei sich. Dann verbrennt man die Schnur oder vergräbt sie - je nachdem was passender erscheint.


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