Magische Gesetze

Wenn man weiß, wie Magie funktioniert, dann kann man kreativ werden und eigene Rituale komponieren. Magie ist die Kraft deines Willens, die durch dein Unterbewusstsein wirkt. Magie kommt aus dir heraus und bedient sich deiner Energie und deiner Konzentration. Sie folgt dem Ziel, das du ihr vor deinem geistigen Auge setzt. Aufgrund von VisualisationKonzentration und Meditation kann man lernen, Magie zu lenken.

Magie folgt dabei den folgenden Gesetzmäßigkeiten. Aber nicht nur die Magie - sieh dich im Alltag einmal um, vieles folgt den unten stehenden Gesetzen, da es sich im Grunde um Naturgesetze handelt.

 
Wie oben, so unten. Dieses Gesetz besagt, dass alles, was im Makrokosmos existiert, eine Entsprechung im Mikrokosmos hat. Deshalb arbeitet man in der Magie sehr viel mit  Korrespondenzen. Wir erzielen einen Erfolg indem wir ein Symbol benutzen, dass eine bestimmte Sache darstellen soll. Zum Beispiel einen Stein als Platzhalter für ein Gefühl, das wir nicht angreifen können.

Wie innen so außen. Wie innen so außen bedeutet, dass du alles was du suchst, zuerst in dir findest. Wenn du dich fragst, warum dir das Leben jetzt gerade diesen Stein in den Weg wirft, setz dich hin und schau in dich hinein. Was bedeutet dieses Hindernis und wie kannst du es umgehen? Welche Werkzeuge brauchst du dafür? Zum Beispiel wirst du auch mit einem Liebeszauber keinen Partner finden, wenn du nicht im Herzen bereit dafür bist, jemanden zu lieben und auch dich selbst nicht lieben kannst. Wie sonst sollte dich jemand anders lieben und akzeptieren, wenn du es nicht einmal selbst tust?

Das Gesetz der Anziehung: Gleiches zieht Gleiches an. Wieder ein Grund dafür Symbole und Korrespondenzen zu verwenden. Auch positive Affirmationen wirken so. Der Gedanke "Ich habe einen tollen Job" gibt dir Kraft und hilft dir, dich mit deinem Arbeitsalltag anzufreunden. Nach und nach wirst du somit immer mehr lohnenswerte Aspekte an deinem Arbeitstag entdecken und Kraft aus der Affirmation ziehen, motivierter und produktiver werden und somit einen noch tolleren Job machen, der eventuell auch besser entlohnt wird. Im Gegensatz dazu drückt dich der Satz "Ich habe einen dummen Job" nur nach unten. Tag um Tag wird sich die Situation verschlimmern, weil du dir etwas negatives einredest - und sich die Prophezeihung somit irgendwann selbst erfüllt.

Das Gesetz des Widerstandes: Alles was du ignorierst, wird versuchen deine Aufmerksamkeit zu bekommen. So auch Ängste, Laster und schlechte Angewohnheiten. Wenn du etwas loswerden willst, solltest du ihm Aufmerksamkeit schenken, es annehmen und damit arbeiten. Sieh deine Angst als etwas formbares wie ein Stück Ton, erkunde sie, erfahre sie und wandle sie zu etwas tollem um.

Das Gesetz der Spiegelung: Die Menschen um uns herum, reflektieren unsere eigenen Wesenszüge. Wenn uns eine Eigenschaft an einem anderen Menschen enorm stört, kann es gut sein, dass wir diese Eigenschaft selbst auch irgendwo an uns haben. Insofern können andere immer auch irgendwo Lehrer für einen selbst sein oder Spiegelbilder.

© Jonathon Earl Bowser
©Jonathon Earl Bowser - jonathonart.com


Das Gesetz der Abhängigkeit: Hilfsmittel sind immer nur Hilfsmittel. Magie kommt aus dir selbst, weshalb du auch ohne Hilfsmittel arbeiten kannst, wenn du das möchtest. Du benötigst weder einen Altar noch einen Kelch, es sei denn du möchtest es. Diese Werkzeuge sind abhängig davon, dass du sie benutzt. Wenn du von vorne herein zweifelst, ob du deinen Zauberstab benutzen sollst, dann wird er dir natürlich auch keine sonderlich große Hilfe sein können.

Das Gesetz der Aufmerksamkeit: Alle Dinge, denen du Aufmerksamkeit schenkst, erhalten dadurch Kraft. Deshalb solltest du dich auf positives konzentrieren und deine Absichten positiv gestalten. Visualisiere deine Ziele so, als ob sie bereits eingetreten wären und nicht, wie du dich täglich dafür abrackerst.

Das Gesetz der Fülle: Wenn du Fülle willst, musst du dich dazu bereit erklären diese zu erhalten und in deinem Leben entsprechend Platz dafür schaffen. Wenn du dir einen Partner oder neue Freunden wünscht, dann solltest du auch genügend Platz in deinem Leben haben, um dich um diese Person kümmern zu können.

Das Gesetz der Verantwortung: Die Dinge die du tust, obliegen deiner Verantwortung, weshalb du auch dafür gerade stehen solltest. Überlege dir, welche Folgen deine Handlungen nach sich ziehen können.

Das Gesetz des Gleichgewichts: Wenn du magisch arbeitest, solltest du deine Intuition, wie auch deinen Hausverstand schulen und sie auch benutzen. Bauchgefühl ist gut, ein gesundes Maß an Köpfchen gehört aber mit dazu. Entscheidungen solltest du immer mit Rücksicht auf beide Lager wahrnehmen - Kopf und Bauch.

Das Gesetz der Polarität: Alles hat zwei Seiten. Nicht immer ist ein Stolperstein im Leben auch wirklich ein Stolperstein. Manchmal dient der vielleicht nur dazu, dass du endlich beginnst zu springen, anstatt nur müde vor dich hin zu schlurfen.

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper: Magie ist zwar ein geistiges Handwerk, trotzdem sollte man den Körper nicht außer Acht lassen. Ihn soll man genauso schulen und trainieren (sowie lieben und achten) wie den Geist, da er ebenso zur magischen Arbeit beiträgt. Deine Tagesverfassung und Stimmung schwingt in jedem deiner Rituale mit. Ein Heilungszauber für eine andere Person ist beispielsweise nur dann richtig und gut, wenn es auch dir selbst gut geht. Ansonsten überträgst du vielleicht auch Aspekte deines eigenen Unwohlseins auf den Anderen.


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