Meditation

Meditation gibt innere Ruhe, sie lässt dich dein Selbst entdecken. Meditation ist dann erreicht, wenn dein Körper und deine Gedanken ruhig und entspannt sind. Das Wirrwarr aus Gedanken, die dir im Kopf kreisen wird leise und du kannst dich voll und ganz auf deine Entspannung oder eine Bewegung konzentrieren.

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Wozu man Meditation braucht

Wir brauchen Meditation, manche von uns sogar dringender als alles andere. Grade, wenn man sich in die Gefilde der Magie begibt, sollte man lernen zu meditieren. Warum? Meditation ist eine innere Vorbereitung auf die Arbeit mit Energien und sie hilft uns dabei unsere lauten Gedankenstimmen zur Ruhe zu bringen. Dadurch können wir uns dann voll und ganz auf unsere magische Arbeit einstimmen und den stressigen Alltag für eine Weile vergessen.

Je öfter du meditierst, desto leichter wird es. Auch dein Kontakt zu deinen geistigen Kräften und zur Anderswelt wird durch regelmäßige Meditationseinheiten wachsen. Dein Geist wird offener und empfänglicher für die geistigen Kräfte. Das begünstigst auch Trancereisen, die dir durch eine regelmäßige Meditationspraxis leichter von der Hand gehen können.

Wenn man eine tägliche Routine mit der Meditation hat - das können auch nur 5 Minuten sein - wird man meist generell ausgeglichener und kann besser mit Stress umgehen oder sich leichter davon reinigen. Das ist im Alltag oftmals hilfreich, um nicht am Alltagsstress kaputt zu gehen oder sich in ein Burnout zu manövrieren. Vielleicht bemerkst du mit einer gewissen Routine ab und an, dass es nötig wäre kurz zu meditieren. Solchen Gefühlen solltest du möglichst nachgehen und schon so früh wie möglich gegen Muskelverspannungen oder Spannungsschmerzen vorbeugen.
 

Meditation
Wie meditieren?

Bei einer Meditation muss man nicht unbedingt sitzen. Meditieren kann man auch im Stehen, in Bewegung oder im Liegen. Hauptsache man hat es bequem und kann dabei den Kopf leer machen von allen unnötigen Gedanken. Besonders solche Menschen, denen es schwerfällt lange zu sitzen, tun oft viel besser daran ganz langsam zu gehen und sich beim Gehen auf jeden Schritt einzeln zu konzentrieren. Auch das ist eine sehr beliebte Form der Meditation, die zum Beispiel auch beim QiGong Anwendung findet.

Beim Meditieren sollte man eine stabile und tiefe Atmung haben. Du solltest in einem gleichbleibenden Rhytmus atmen, nicht zu heftig und nicht zu sanft, sondern ganz natürlich. Wer damit anfangs Probleme hat, kann sich auf den eigenen Herzschlag konzentrieren und in dessen Takt atmen.

Gerne darfst du auch beruhigende Hintergrundmusik, Räucherstäbchen oder andere Hilfsmittel verwenden, um dich einzustimmen und zu entspannen. Diese Hintergrundgeräusche sind jedoch genau das - im Hintergrund. Im Vordergrund sollte deine Meditation stehen, die sich auf einen bestimmten Punkt konzentriert - sei es dein Atem oder ein Gedanke, über den du meditieren möchtest, oder etwas anderes. Wenn deine Gedanken von diesem Punkt abgelenkt werden, weil dich etwas juckt oder kitzelt - dann führe sie sanft wieder dorthin zurück. Je öfter du meditierst, desto leichter wird es dir fallen deine Aufmerksamkeit auf diesen Punkt gerichtet zu halten.

So kann der Ablauf einer Meditation aussehen:
  • Setz dich bequem hin, oder nimm eine andere Meditationshaltung ein, die dir bequem ist. Du kannst gerne auch ein wenig ausprobieren, bis du eine entspannte Position oder Meditationstechnik gefunden hast und kannst auch deinen Körper bewegen, um deine Muskeln zu entspannen.
  • Schließ die Augen und versuche ruhig und entspannt zu werden.
  • Meist beginnen dann, wenn du denkst dass du entspannt bist, tausende Gedanken durch deinen Kopf zu rasen. Beachte diese Gedanken einfach nicht und leg sie beiseite. Du kannst dich später darum kümmern, wenn sie wirklich wichtig sind. Oder vielleicht sind sie das ja gar nicht und du kannst dich sanft von ihnen verabschieden.
  • Wenn es in deinem Kopf ruhiger wird, kannst du mit einer Übung einer Traumreise oder anderem beginnen. Du kannst dich auch einfach weiter auf deinen Atem konzentrieren, deine Umgebung in einem Punkt fokussieren oder über ein Thema nachdenken.
  • Wenn du fertig bist, öffne langsam die Augen und schüttle Arme und Beine ein wenig aus, um die Durchblutung anzuregen und wieder ganz anzukommen.
  • Am besten wäre nun eine kleine Erdung, um dich wieder auf das Hier und Jetzt einzustimmen. Iss einen kleinen Happen oder trinke ein Glas Wasser, klopfe deine Gliedmaßen ab oder spring ein bisschen.


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