Öle

Zur Ausführung von Ritualen werden gerne Räucherungen verwendet, um die Luft zu reinigen und die Hexe auf das kommende Ritual einzustimmen. Gerüche wecken Emotionen in uns und können uns in bestimmte Gemütszustände versetzen. Zum Beispiel können sie beruhigend wirken oder die Konzentration unterstützen. Natürlich muss man Räucherungen nicht unbedingt im Ritual anwenden. Auch im Alltag entfalten sie wunderbare Wirkungen, etwa um die Stimmung in einem Raum zu heben, oder die Konzentration im Arbeitszimmer zu stimulieren. Wer hierbei nicht gerne mit trockenen Kräutern räuchert, der kann sich auch mit einer Aromalampe und ätherischen Ölen behelfen.

Wichtig ist, dass man beim Einkauf von Aromaölen auf die Qualität achtet. Auf jeder Flasche muss angeführt werden, in welcher Zusammensetzung das enthaltene Öl ist. Nur 100% ätherische Öle sind auch wirklich rein und sollten für Massagen oder ähnliches verwendet werden. Aber niemals in purer Form! Ätherische Öle sollte man immer mit einer Trägersubstanz - einem Emulgator - verwenden, da sie ansonsten zu scharf sind. Wenn ein Öl alleinig für die Duftlampe gedacht ist, dann darf man ruhig auch zum Parfumöl anstatt zum 100%igen Aromaöl greifen.

Öle

Verwendung von Ölen

Öle kann man wie gesagt nicht nur in der Duftlampe benutzen. Man kann Kerzen damit einreiben, damit diese beim Abbrennen nch dem Öl duften. Dies wird meist auch in Verbindung mit einer magischen Aufladung oder Weihung gemacht. Öle kann man auch dazu benutzen, um Potpourris wieder aufzufrischen. Öle kann man auch als Parfum tragen und sich ein kleines Tröpfchen auf die Kleidung geben. Dabei sollte man erllerdings immer vorsichtig sein und ganz sparsam dosieren, da vor allem therische Öle hoch reizend sein können und Allergien auslösen könnten. Zur Sicherheit kann man ein kleines Tröpfchen des Öl am Handrücken auftragen - falls sich nach einem Tag keine roten Flecken bilden, dann ist das Öl gut verträglich. Bei Jucken sollte man das Öl lieber nicht mehr auftragen, oder es mit einem Trägeröl vermischen, damit es weniger scharf ist.

Aufbewahrung und Mischung

Aromaöle werden in kleinen braunen Flaschen verkauft. Das ist dazu gut, dass sie nicht zuviel Sonnenlicht abbekommen. Man sollte sie also immer möglichst Dunkel lagern und nicht unbedingt in die Sonne stellen, am besten an einem Ort, der kühl aber nicht zu kalt oder warm ist - Öle sollten auch nicht in den Kühlschrank.

Natürlich kann man für den Hausgebrauch auch mehrere Öle zusammenmischen und sich so zum Ritualzweck passende Öle herstellen. Vor allem dann, wenn man die Öle zum Einreiben verschiedener Hautstellen benutzen möchte (z.B. Öle für die Weissagung auf das dritte Auge/Stirn), sollte man ein 100% ätherisches Öl mit einem Trägeröl mischen, um seine Intensität abzuschwächen. Ein paar Tropfen ätherisches Öl auf ein paar Esslöffel Speiseöl reichen dabei schon aus. Auf keinen Fall sollte man aber ein Öl mit Schleimhäuten (Nase, Mund, Augen, etc.) in Kontakt bringen und generell immer sparsam verwenden. Ätherische Öle sind immer sehr intensiv, da sie hochkonzentriert sind. Lieber sparsam verwenden!

Öle

Zusammenfassend einige Wirkungen:

Erfrischend: Eukalyptus, Fichtennadel, Myrrhe, Rosmarin, Zitronenöl, Teebaumöl
Beruhigend: Bergamotteöl, Lavendelöl, Mandarine, Sandelholz
Sinnlich: Rosenöl, Ylang-Ylang, Hyazinthe, Jasmin, Lotus, Patchouli, Moschus, Vanille
Schützend: Angelikaöl, Baldrianöl, Bergamotte, Flieder, Nelke, Ringelblume, Vetiver, Weihrauch
Reinigend: Ani, Fenchel, Fichtennadelöl, Lotus, Myrrhe, Salbei, Sandelholz, Weihrauch, Zeder
Heilend: Eukalyptus, Jojoba, Lavendel, Narzisse, Nelke, Ringelblume, Salbei, Zeder, Zitrone
Belebend: Pfefferminze, Rosmarin, Zeder, Zimtöl, Zitrone
für einen guten Schlaf: Anisöl, Baldrianöl, Lavendel, für den Erfolg: Jasmin, Rosmarin, Zimtöl
für die Schönheit: Jojoba, Mandelöl, Ringelblume
für die Liebe: Orange, Mandel, Rosenöl, Rosmarin, Vanille, Ylang- Ylang
für die Kreativität: Pfefferminze, Rosenöl, Rosmarin, Salbei, Vanille, Zitrone


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