Verschiedene Arten der Magieausübung

Anmerkung: Im Englischen schreibt man "magic" mit "ck", also "magick", damit man die hohe Magie nicht mit irgendwelchen Copperfieldsachen, Showtricks oder so etwas ähnlichem verwechselt.

Unterteilung nach Praxis:

Praktizierte Magie wird oft nach dem Schema der rituellen oder der Naturmagie unterteilt. Keine der beiden Weisen erzielt bessere Ergebnisse, es kommt immer auf den Praktizierenden an, mit welcher Weise er besser zurechtkommt.

Naturmagie: Magie, die mit der Natur arbeitet, sie achtet und auch in der Natur ausgeführt wird, und Mittel aus der Natur einsetzt. 

Chaosmagie: Bei dieser Art von Magie versucht der Magier ohne ein magisches System sein Ziel zu erreichen. Festgelegte Handlungen gibt es nicht, jeder bringt sein eigenes Sein ein. Oftmals werden auch technische Mittel und Geräte eingesetzt.

Ritualmagie: Die magischen Handlungen werden alle in große, aufwendige Rituale verpackt. Die Handlungen haben meist alle einen besonderen Symbolismus, ebenso die Sprache. Oftmals wird diese Art der Magie mit Zuhilfenahme der Kabbala praktiziert oder in einer anderen Sprache, wie etwa Latein.

 

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Unterteilung von Vorgehensweisen:

Imitative Magie (engl. Imitative magick): Zeichnungen, Gemälde auf Papier, Erde, Sand, Schlamm oder Wände (Höhlenmalereien) die deine Ziele repräsentieren oder das, was du mit dem Zauber gerade erreichen willst. Durch deine Visualisierung wird dein Gemälde mit Magie verbunden, und erhält Kraft. 

Contagiöse Magie (engl. Contagious magick): Hierzu benutzt man persönliche Gegenstände einer zu verzaubernden Person, oder sich selbst zum Beispiel: Haare, Fingernägel, Kleidung oder Blut. Das Gesetz hier besagt dass alle Dinge, die einmal in Kontakt miteinander waren einander beeinflussen. Man kann auch wenn man für jemanden Magie wirken möchte, desjenigen Kraft einbinden, indem er einen Gegenstand einen Tag bei sich trägt, der dann im Ritual verwendet wird.

Sympathische Magie (engl. Sympathetic Magick, Image Magick): Dinge, die eine Affinität zueinander haben, können sich wechselseitig beeinflussen und auch über weiter Entfernung interagieren. So wirken auch Korrespondenzen. 

 

Unterteilung nach Absicht:

Persönliche Magie: Diese Magie ist für uns selbst um uns zu helfen und uns Wünsche zu erfüllen. Meist wird sie mit Selbsthypnose, Zaubersprüchen und Visualisierung ausgeführt. Viele Menschen machen das unbewusst, aber wissen nicht, das es sich um Magie handelt. Ein gutes Beispiel hierfür sind Gebete, egal an wen:)

Aktive Magie: Magie, die nach außen gerichtet ist, zum Beispiel um einen Wunsch zu erfüllen, oder jemand anderen zu beeinflussen oder zu etwas zu bringen.

Passive Magie: Magie, die von außen gesteuert wird. Zum Beispiel Dinge, die geschehen, ohne das man eine Ursache dafür findet etc. Zufälle und anderes gehören hier auch mit dazu.

Magiarten mit Hilfsmitteln:

Elementmagie: Der Magier nutzt die Kräfte der Elemente, und benutzt diese in seinen Ritualen. Er unterwirft die Elemente jedoch nicht sondern arbeitet mit ihnen.

Tempelmagie: Der Magier arbeitet in einem Tempelraum, mit spezieller Kleidung und Ausrüstung.

Blutmagie: Bei uns vielleicht weniger verbreitet, denn um diese Art der Magie ausführen zu können, braucht man Blut. Meist von Opfertieren oder sich selbst. Blutmagie ist aber keine Form des Satanismus und ebenso nicht der schwarzen Magie. Eine für Frauen sehr wichtige Form der Blutmagie ist die Magie mithilfe des Menstruationsblutes. Diese Art der Magieanwendung wirkt nicht nur sehr stark auf die Ausführende, sie kann ebenso helfen ein besseres Verhältnis zu weiblichen Mysterien und Göttinnen zu bekommen.

Kerzenmagie: Ganz richtig, hierfür braucht man Kerzen. Mit Kerzen werden auch Menschen dargestellt oder aus Wachs geformt. Die Kerzenfarben sind hierfür sehr wichtig. Eine Emotion oder ein Wunsch wird in die Kerze geladen, die dann abgebrannt wird, um den Wunsch zu befreien.

Engelmagie: Hier wird mit Engeln gearbeitet. Engel werden gerufen um einem beizustehen, Wünsche zu erfüllen und um Fürsprache zu erbitten. 

Puppenmagie: Eine Puppe, die einen bestimmten Menschen darstellen soll wird bezaubert. Der Mensch ist direkt mit seiner Puppe verbunden und kann somit beispielweise geheilt oder geschützt werden. 

Küchenmagie: Der Ausführende bezieht die Magie in den Alltag mit ein. Benutzt meist statt teuren Ritualgeräten einfache Alltagsgegenstände, die man einfach in der Küche hat. 

Knotenmagie: Man erreicht Ziele, indem man sie in einen Knoten einbindet. Die Schnüre können später verbannt werden oder man bindet die Knoten wieder auf um Magie wirken zu lassen.

Sigillenmagie: Hierbei wird der Wunsch in eine Sigille verpackt, die dann um den Wunsch freizulassen niedergeschrieben und verbrannt wird.

Magie der leeren Hand: Es werden keine Hilfsmittel und Werkzeuge verwendet, alles was der Ausübende tut besteht in präziser Visualisierung und Vorstellung. Diese Art der Magieanwendung geht davon aus, dass man gar keine Hilfsmittel braucht, denn alles was man benötigt um Magie zu wirken, hat man bereits in sich. 

Immer wieder kriege ich Emails, dass schwarze und weiße Magie in dieser Liste fehlen würden. Nein, das tun sie nicht, denn jede der genannten Magiearten kann man für Schadenszwecke missbrauchen und für Heilzwecke einsetzen. Keine Form der Magie ist rein "böse" oder "gut", wobei es nicht mal der Wissenschaft möglich ist diese beiden Begriffe zu definieren. Jeder Mensch hat seine eigene Ethik und bezeichnet so etwas anderes als gut oder böse.

 

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