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Anmerkung: Im Englischen
schreibt man
"magic" mit "ck",
also "magick", damit man die hohe Magie nicht mit irgendwelchen
Copperfieldsachen,
Showtricks oder so etwas ähnlichem verwechselt.

Unterteilung
nach Praxis:
Praktizierte
Magie wird oft nach dem Schema der rituellen oder der Naturmagie
unterteilt.
Keine der beiden Weisen erzielt bessere Ergebnisse, es kommt immer auf
den Praktizierenden an, mit welcher Weise er besser zurechtkommt.
Naturmagie: Magie, die mit
der Natur arbeitet, sie achtet und auch in der Natur
ausgeführt wird, und Mittel aus der Natur einsetzt.
Chaosmagie:
Bei dieser Art von Magie versucht der Magier ohne ein magisches System
sein Ziel
zu erreichen. Festgelegte Handlungen gibt es nicht, jeder bringt sein
eigenes Sein ein. Oftmals werden auch technische Mittel und
Geräte eingesetzt.
Ritualmagie: Die magischen
Handlungen werden alle in große, aufwendige Rituale verpackt.
Die Handlungen haben meist alle einen besonderen Symbolismus, ebenso
die Sprache. Oftmals wird diese
Art der Magie mit Zuhilfenahme der Kabbala praktiziert oder in einer
anderen
Sprache, wie etwa Latein.

Bild Copyright by
Stephanie Pui Mun Law
Unterteilung
von Vorgehensweisen:
Imitative
Magie (engl. Imitative magick): Zeichnungen,
Gemälde auf Papier, Erde, Sand, Schlamm oder Wände
(Höhlenmalereien)
die deine Ziele repräsentieren oder das, was du mit dem Zauber
gerade erreichen willst. Durch deine Visualisierung wird dein
Gemälde mit Magie verbunden, und erhält
Kraft.
Contagiöse
Magie
(engl. Contagious magick): Hierzu benutzt man
persönliche Gegenstände einer zu verzaubernden
Person, oder
sich selbst zum
Beispiel: Haare, Fingernägel, Kleidung oder Blut. Das Gesetz
hier besagt dass
alle Dinge, die einmal in Kontakt miteinander waren einander
beeinflussen. Man
kann auch wenn man für jemanden Magie wirken möchte,
desjenigen Kraft
einbinden, indem er einen Gegenstand einen Tag bei sich trägt,
der dann im
Ritual verwendet wird.
Sympathische Magie (engl.
Sympathetic Magick, Image Magick): Dinge, die eine
Affinität
zueinander haben, können sich wechselseitig beeinflussen und
auch über weiter
Entfernung interagieren. So wirken auch Korrespondenzen.
Unterteilung
nach Absicht:
Persönliche
Magie: Diese
Magie ist für uns selbst um uns zu helfen und uns
Wünsche zu
erfüllen. Meist wird sie mit Selbsthypnose,
Zaubersprüchen und Visualisierung
ausgeführt. Viele Menschen machen das unbewusst, aber wissen
nicht, das es sich
um Magie handelt. Ein gutes Beispiel hierfür sind Gebete, egal
an wen:)
Aktive
Magie:
Magie,
die nach außen gerichtet ist, zum Beispiel um einen Wunsch zu
erfüllen, oder
jemand anderen zu beeinflussen oder zu etwas zu bringen.
Passive
Magie:
Magie,
die von außen gesteuert wird. Zum Beispiel Dinge, die
geschehen, ohne das man
eine Ursache dafür findet etc. Zufälle und anderes
gehören hier auch mit
dazu.

Magiarten
mit Hilfsmitteln:
Elementmagie:
Der Magier nutzt die Kräfte der Elemente, und benutzt diese
in seinen Ritualen. Er unterwirft die Elemente jedoch nicht sondern
arbeitet mit ihnen.
Tempelmagie: Der Magier arbeitet in einem
Tempelraum, mit spezieller Kleidung und
Ausrüstung.
Blutmagie: Bei uns vielleicht
weniger verbreitet, denn um diese Art der Magie ausführen zu
können, braucht man Blut. Meist von Opfertieren oder sich
selbst.
Blutmagie ist
aber keine Form des Satanismus und ebenso nicht der schwarzen Magie.
Eine für Frauen sehr wichtige Form der Blutmagie ist die Magie
mithilfe des Menstruationsblutes. Diese Art der Magieanwendung wirkt
nicht nur
sehr stark auf die Ausführende, sie kann ebenso helfen ein
besseres Verhältnis
zu weiblichen Mysterien und Göttinnen zu bekommen.
Kerzenmagie:
Ganz richtig, hierfür braucht man Kerzen. Mit Kerzen werden
auch Menschen
dargestellt oder aus Wachs geformt. Die Kerzenfarben sind
hierfür sehr wichtig. Eine
Emotion oder ein Wunsch wird in die Kerze geladen, die dann abgebrannt
wird, um
den Wunsch zu befreien.
Engelmagie:
Hier wird mit Engeln gearbeitet. Engel werden gerufen um einem
beizustehen, Wünsche
zu erfüllen und um Fürsprache zu erbitten.
Puppenmagie:
Eine Puppe, die einen bestimmten Menschen darstellen soll wird
bezaubert. Der
Mensch ist direkt mit seiner Puppe verbunden und kann somit
beispielweise geheilt oder geschützt werden.
Küchenmagie:
Der Ausführende bezieht die Magie in den Alltag mit ein.
Benutzt meist statt
teuren Ritualgeräten einfache Alltagsgegenstände, die
man einfach in der
Küche hat.
Knotenmagie:
Man erreicht Ziele, indem man sie in einen Knoten einbindet. Die
Schnüre
können später verbannt werden oder man bindet die
Knoten wieder auf um Magie
wirken zu lassen.
Sigillenmagie:
Hierbei wird der Wunsch in eine Sigille verpackt, die dann um den
Wunsch
freizulassen niedergeschrieben und verbrannt wird.
Magie
der leeren Hand: Es werden keine Hilfsmittel und Werkzeuge
verwendet, alles
was der Ausübende tut besteht in präziser
Visualisierung und
Vorstellung. Diese Art der Magieanwendung geht davon aus, dass man gar
keine Hilfsmittel braucht, denn alles was man benötigt um
Magie zu wirken, hat man bereits in sich.

Immer wieder kriege ich
Emails, dass schwarze und weiße Magie in dieser Liste fehlen
würden.
Nein, das tun sie nicht, denn jede der genannten
Magiearten kann man für Schadenszwecke missbrauchen und
für Heilzwecke
einsetzen. Keine Form der Magie ist rein "böse" oder "gut",
wobei es nicht mal der Wissenschaft möglich ist diese beiden
Begriffe zu
definieren. Jeder Mensch hat seine eigene Ethik und bezeichnet so etwas
anderes
als gut oder böse.
 
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