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Knotenmagie
Knotenmagie ist eine sehr alte Form der Magie und obwohl sie sehr
einfach durchzuführen ist und man wenige Mittel dazu braucht, wird sie
selten verwendet. Dabei ist sie aber auch in unserem Alltag sehr häufig
vertreten, zum Beispiel beim Knoten im Taschentuch, der uns an etwas
erinnern soll.

Der Faden, die Schnur
Die Schnüre und Fäden, die man zum Ritual benutzt, sollten wenn möglich
aus einem Naturstoff bestehen, da sie am Ende des Rituals oft verbrannt
oder vergraben werden. Wenn man eine künstliche Schnur verbuddelt,
können sich daraus Giftstoffe verflüchtigen und damit der Umwelt
schaden.
Die Schnüre können auch mit der farbe zum Ritualzweck
passen und ihn so unterstützen. Eine gute Möglichkeit ist es die
Schnüre passend zum Ritualzweck zu färben, denn das bietet eine
zusätzliche Verstärkung, da man sich mit der Schnur auseinandersetzt
und die eigenen Energien in sie fließen lässt.

Copyright Stephanie Pui Mun Law
Wie wirkt man Knotenmagie?
Man nimmt die zum Zweck passende Schnur und während man sie hält,
visualisiert man so klar und intensiv wie möglich den Wunsch, als wäre
er bereits eingetreten. Lege so viel Gefühl wie möglich in die
Visualisierung und knote am Höhepunkt des Gefühls einen Knoten in die
Schnur.
Der Wunsch wurde dadurch freigelassen, um zu wirken. Der
Knoten repräsentiert den Wunsch und deshalb sollte man ihn nicht wieder
aufbinden. Bis sich ein Wunsch erfüllt, trägt man die Schnur und den
Knoten meist bei sich. Dann verbrennt man die Schnur oder vergräbt sie
- je nachdem was passender erscheint.

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