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Zuerst wollte ich hier eine Auflistung verschiedenster Kräuter machen,
doch solche gibt es anderswo viel ausführlicher und besser,
etwa hier.
Meine Quelle dafür ist ein sehr buntes Kräuterbuch: "Meine Kräuterhexengeheimnisse" von
Gabriele Bickel.

Anbauen und Pflegen der Kräuter:
Frühling:
Am besten kontrollierst du im Frühling den Winterschutz an deinen Pflanzen
noch mal. Er könnte abgetragen worden sein, und es ist nicht selten, dass im
Frühling Frost einsetzt, der dir deine Kräuter zerstört. Als Winterschutz
versteht man Zweige und Holzwolle, die um die Pflanze gegeben werden, damit ihr
nicht kalt wird. Auch solltest du dich im Frühjahr schon damit beschäftigen,
welche Pflanzen du setzen willst, und einen Platz für sie finden. Sobald du den
Neuaustrieb der Pflanzen deutlich erkennen kannst, ist es an der Zeit, die
abgestorbenen Triebe des Vorjahres zurück zuschneiden. Vorher bilden sie noch
eine gute Isolierung vor Kälte. Noch ein Tipp: Oft wird gesagt, Rosen sollte
man besser im Spätherbst pflanzen, allerdings ermöglicht eine
Frühjahrspflanzung ein besseres anwachsen.
Sommer
Die wichtigste Gartenarbeit im Sommer ist das Ernten der Kräuter und die
Vorbereitung zum Pflanzentrocknen. Lege dir eine Liste an, wann du welche
Kräuter ernten kannst, und beachte wenn möglich auch den Mondstand und seine
Zeichen. Sträucher und Büsche werden jetzt zurück geschnitten, aber nur bis
September, denn wenn sie nachher noch geschnitten werden, könnten sie den
Winter nicht mehr überleben. Es ist auch sehr angebracht mal einen Blick auf
das Unkraut zu werfen, vor man e ausreißt, nicht selten sind dann nämlich
Heilkräuter dabei. Sie finden den Weg in deinen Garten schon von selbst:) Bei
den Rosen kannst du im Sommer verblühtes abschneiden, und wenn du Blattläuse
findest, bekämpfe sie nicht mit Sprays oder ähnlichem, wenn's geht. Schick
deine Kinder los um Marienkäfer zu suchen, setz sie darunter und wenn du Glück
hast, legt einer Eier hin und im nu werden die Läuse von den kleinen
Käferlarven gefressen.
Herbst
Jetzt ist es angebracht, die Kübelpflanzen nach innen zu nehmen und
empfindliche Pflanzen kurz vor Wintereinbruch mit Holzwolle und Reisig zu
umgeben (wie etwa an Rosmarin und an Rosensorten). Warte damit aber immer so
lange wie möglich. Sieh dir den Wetterbericht an und schätz ab. Eine kühle
und helle Umgebung im Haus ist am besten für deine Kübelpflanzen. falls die
Temperatur im Raum ansteigt, lüfte das Zimmer mal kräftig durch.
Zwiebelblumen, wie Krokusse und Schneeglöckchen können noch bis zum ersten
Frost gepflanzt werden. Etwa ab September. Eine Zwiebel wird immer zwei bis
dreimal so tief gesetzt, wie sie hoch ist.
Winter
In Gebieten mit mildem Klima ist auch eine winterliche Ernte möglich. So
kann man etwa im Winter Salbei ernten. Kontrolliere auch im Winter immer, ob
deine Pflanzen noch genug Winterschutz um sich haben. Einige Tipps zum aufpäppeln von Speisen im Winter: Hol dir einige Schnittlauchwurzeln ins Zimmer
und lasse sie wachsen. So bist du auch im Winter gut versorgt. Meine Oma friert
Schnittlauch im Herbst immer ein, das kannst du auch machen aber besser ist er
frisch. Wenn du gerne Kresse magst, kannst du ihn im Winter ganz leicht im Haus
anbauen. Streue die Samen auf ein feuchtes Tuch oder Vlies, welches auf einer
flachen Schale liegt. Die Samen dürfen während des Keimens nicht austrocknen!
Sie brauchen stets gleichmäßige Feuchtigkeit. Nach etwa einer Woche kannst du
die ersten Blätter ernten.
Copyright Stephanie
Pui-Mun Law
Das Sammeln von Heilkräutern,..
Normalerweise sammeln wir Hexen Heilkräuter und ähnliches bei Vollmond, da sie so ihre wahre Kraft entfalten können. Wenn du dir beim erkennen einer Pflanze unsicher bist, ist es besser ein Buch zu studieren oder jemanden mitzunehmen, der sich gut auskennt. Vor du die Pflanze abschneidest, schau aber lieber noch ein 2.Mal
hin, es könnte eine andere, vielleicht giftige dabei sein. Wenn du nicht die Chance hast Kräuter selbst zu sammeln kannst du die Zutaten natürlich auch kaufen, was leider sehr teuer werden kann. Ich empfehle einen großen Blumentopf zu nehmen und ihn zum Kräutergarten umzuwandeln. So hat man immer frische Kräuter parat und es braucht nicht mal viel Platz. Hübsch anzusehen ist es auch ;)
Zum Ernten brauchst du ein Messer, einen Korb und Handschuhe (Brennnessel)
Wichtig: Schneide
nie alle Kräuter einer Sorte ab. Lass immer einige Pflanzen
stehen, damit sie sich weitervermehren können!
Frühling
Überprüfe erst mal deine Sammelplätze, wenn du Kräuter nicht aus dem
Garten sondern vom Feld holst. Achte darauf, dass die Straße, Wanderwege und
"Hundeverkehr" möglichst weit weg sind. Achte darauf, dass die
Kräuter keinen Fuchsbandwurm haben. Beobachte den Platz einige
Tage um sicher zu sein. Sehr gut hast du es, wenn du wie ich aus einer
bäuerlichen Familie kommst, wir haben eigene Felder, an deren Ränder gute
Pflanzen wachsen. Löwenzahn, Schafgarbe, Sauerampfer, Wegeriche, wilder
Knoblauch, Brennnessel, Gänseblümchen und Knoblauchrauke kannst du jetzt
ernten und für leckere Gerichte benutzen.
Sommer
Jeden Tag solltest du einen Rundgang in deinem Kräutergarten machen, um zu
sehen, welche Kräuter erntefähig sind. Du kannst dazu auch in einem Buch
nachschlagen. Salbei, Thymian, Rosmarin, Minze, Weinraute, Estragon und Wermut
müssen vor der Blüte geerntet werden. Rosen, Lavendel, Kamille, Schafgarbe,
Ringelblumen und mehr müssen dann geerntet werden, wenn sie am aufgehen sind.
Du kannst täglich Kräuter ernten, aber nicht wenn es regnet! Denn nur an
trockenen tagen entfalten sie all ihre Kraft. Wenn es geregnet hat, warte am
besten noch 2 Tage, bis du ernten gehst.
Herbst
Pilze, Esskastanien, frisches Gemüse und Früchte kannst du jetzt ernten.
Der Herbst ist gut, um neu auszupflanzen, da der Boden jetzt feucht ist. Der
Spätherbst ist die zeit der Wurzelkräuterernte. Löwenzahn-, Beinwell-,
Liebstöckel- und Baldrianwurzeln werden jetzt ausgegraben. Besser ist jedoch,
wenn du die Stellen der Wurzeln markierst, denn die Blätter verdorren und
verfallen schnell und bald sieht man die Stelle nicht mehr. Auch jetzt kannst du
aber noch Küchen und Heilkräuter ernten.
Winter
Nun ist die zeit der Immergrünen. Mistel, Stechpalme und Tanne kann man noch
sammeln. benutze diese aber besser nicht zum kochen, denn Misteln und
Stechpalmen sind giftig. Benutze sie, um in der Weihnachtszeit dein Haus zu
dekorieren. Ilex darfst du allerdings nicht sammeln, er steht unter Naturschutz.
Gesammelt, und was
nun?
Säubern: Am besten sollten die Kräuter heiß und
gründlich gewaschen und so schnell wie möglich verarbeitet werden. Wenn du sie
aufbehalten willst, trockne sie. Wenn du Angst hast, dass in den Kräutern
Fuchsbandwurm und ähnliches enthalten sein sollte, tauche sie für eine Minute
in kochendes Wasser. Das nennt man blanchieren.
Trocknen:
Der ideale Platz zum Trocknen ist ein Zimmer an der Nordseite,
in das wenig Licht kommt und in dem kein Durchzug herrscht. Sehr schlecht zum
Trocknen eignet sich die Küche. Der Wasserdampf und anderes entziehen den
Kräutern ihre Wirkung. Kräuter, die getrocknet werden sollen, werden nicht
gewaschen, um de Trocknungszeit nicht unnötig zu verlängern. Anhaftende Erde,
Sand und Steinchen werden abgeschüttelt und fallen während des Trocknens von
selbst ab. Wenn du zweifelst, kannst die Kräuter kurz mit der Gießkanne
abspritzen, lässt sie einige Tage trocknen und erntest sie dann. Die Kräuter
werden zusammengebunden und mit den Köpfen nach unten aufgehängt, bis sie
rascheldürr sind (Wenn sie noch nass sind, könnte sich Schimmel bilden). man
kann sie aber auch flach auf einer Zeitung auslegen, meine Oma macht das so.
Dann muss man aber die Blätter und Blüten vom Stängel zupfen. Getrocknete
Kräuter kannst du ein Jahr aufbewahren, danach wirf sie besser weg, weil sie
zuviel ihrer Kraft verloren haben. Wenn die Kräuter fertig sind, bewahre sie in
Luftdichten, dunklen Dosen auf.
Teezubereitung:
Zum Teekochen kann
man nicht alle Teile einer Pflanze verwenden. Der Wirkstoff ist nämlich nicht
überall gleichmäßig verteilt. Wenn du nicht weißt, welchen Pflanzenteil du
benutzen sollst, geh deiner Nase nach. Die Blätter und Blüten, die intensiv
duften weisen den richtigen Weg. Um die richtige Dosierung der Kräuter für
einen Tee zu bekommen ist, dass du dir ein "Teeei" zulegst. Es ist aus
Metall und kann mit Kräutern gefüllt werden. Gib die getrockneten Kräuter in
die Tasse und überbrüht das ganze mit kochendem Wasser. Dann lässt man es
etwa 5 min zugedeckt ziehen, seiht ab oder nimmt das Teeei heraus und man hat
einen leckeren Tee. Lass den Tee aber nie zu lange ziehen. Er wird dann nämlich
bitter. Wenn du ihn in einer Thermoskanne mitnehmen willst, fülle nur das
Wasser in die Kanne und gib die Kräuter später dazu. So bleibt er gut.
Trockenen Tee bewahrst du am besten fest verschlossen in dunklen Dosen bei
Zimmertemperatur auf.
 
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