Psychokinese und Telekinese

Bei der Psychokinese benutzt ein Mensch seine geistige Kraft um Materie zu verändern (Löffel biegen...) und bei Telekinese, um die Umgebung zu verändern (Möbel schieben) ohne physikalische Ursache.

Einer der bekanntesten und auch am meisten kritisierten Menschen mit psychokinetischen Kräften ist Uri Geller. Er trat mit seinen Kräften im Fernsehen auf und verbog Metall. Nach seinen Auftritten sollen Hunderte von Anrufen eingegangen sein, in denen die Zuschauer berichten, dass sich während seiner Sendung auch ihre Schlüssel, Bestecke etc. verbogen hätten. Solche Ereignisse kommen immer wieder vor, meistens gibt es aber auch noch andere mögliche Ursachen für solche Phänomene. Man kann also nicht beweisen, dass Psychokinese der einzige Auslöser ist. 

Beachte bei deinen Experimenten folgendes:

Es wäre möglich, das sich dein Objekt nur bewegt, weil du darauf atmest oder der Tisch wackelt. Überprüfe also immer, ob auch äußere Faktoren einen Einfluss auf das Ergebnis haben könnten. 

Erstes Experiment:

Nimm eine Lippenstifthülse (man verwendet auch Zigaretten, oder Zigarettenhalter) und leg sie auf einen Tisch. Der Untergrund muss trocken sein, damit der Gegenstand sich ungehindert bewegen kann. Meditiere zur Entspannung und wenn du glaubst, das du entspannt genug bist, wende den Blick auf die Hülse. Lass jetzt deine Gedanken schweigen und sammle Energie. Wenn du dich für bereit hältst, beweg den Gegenstand durch deine Gedanken (wie du das machst bestimme am Besten selbst, denn jeder hat seine eigene Technik). 

Zweites Experiment

Nimm ein Blatt Papier von etwa 10*10 cm, eine Nadel und einen Korken.

Falte das Papier einmal diagonal und wieder auseinander. Falte das Papier in die andere Richtung diagonal und wieder auseinander. Falte es nun auf den geraden Seiten und wieder auseinander. Jetzt hast du ein Schirmchen. Steck jetzt die Nadel in den Korken und balanciere das Schirmchen auf der Nadel. Such dir jetzt einen Ort, an dem du nicht gestört wirst. Stell dein Schirmchen auf und konzentrier dich eine Weile auf deinen Körper und entspanne dich. Atme tief und langsam. Mach die Augen zu und entspanne dich, lass deine Gedanken einfach fließen und halte sie nicht auf. Wenn du soweit bist und dich entspannt fühlst, mach die Augen auf und konzentriere dich auf dein Schirmchen. Bring es dazu, sich zu drehen.

Drittes Experiment:

Nimm einen Weinflaschenkorken und stecke schräg zwei Gabeln hinein. In die Mitte der nach unten sehenden Seite stecke senkrecht eine Nadel (Öhr nach unten, der größte Teil muss herausragen). Das Ganze stellst du nun auf den metallischen Kronkorken auf einer noch verschlossenen Bierflasche. Konzentriere dich und versuch das Ganze in Drehung zu versetzen.

Viertes Experiment:

Nimm einen Kompass und versuche, die Nadel in die andere Richtung zu lenken, als sie eigentlich anzeigen sollte. Denke daran, Schmuck vorher abzulegen, da dieser meist magnetisch ist und den Kompass beeinflusst.

Fünftes Experiment:

Versuche jetzt Schlüssel, Löffel und andere metallische Gegenstände zu verbiegen. Am Anfang kann man auch Plastikteile benutzen. Meditiere dazu eine Zeit lang. Nimm deinen Löffel und halte ihn in deinen Händen. Setz dich in einen Raum, in dem du nicht gestört wirst. Schließe deine Augen, lass deine Gedanken einfach fließen und lass dich nicht von ihnen stören. Dann reib über den Löffel. Fühle ihn und seine Form. Fühle ihn ohne darüber nachzudenken und werde ein Teil von ihm. Das braucht einige Übung, aber schon bald wirst du die Wärme des Metalls fühlen können. Dann biege den Löffel mit deinen Gedanken. Du kannst dir hier auch vorstellen, dass das Metall weich und biegsam wie Gummi wird.


 

Copyright Shina Edea